Michel Zeiter: Neuer Sportchef und Headcoach beim EHC Winterthur

Michel Zeiter wird beim EHC Winterthur neuer Headcoach und Sportchef, so die Medienmitteilung des Vereins vom 24. Mai 2016. Doch wer ist dieser Michel Zeiter nun? Hier ein wenig Aufklärung für alle die es nicht wissen.

Michel Zeiter

Die Profikarriere von Michel Zeiter dauerte ganze 20 Jahre von 1992 bis 2012. Sie hatte beim ZSC 1992 begonnen, wo er als Center bis 2007 gespielt hatte. Man kann Michel Zeiter als ein Urgestein beim ZSC bezeichnen, wo er 2000 und 2001 zwei Meistertitel feiern konnte. Danach folgten Gastspiele bei den SCL Tigers (NLA, 2007 – 2010), den Kloten Flyers (NLA, 2010),  dem EHC Visp als Spielertrainer (NLB, 2010 – 2012). Von Dezember 2013 bis April 2015 war er ausserdem als Trainer bei den Rapperswil Jona Lakers (NLA) als Coach tätig. Für die Schweizer Nationalmannschaft bestritt er 123 Länderspiele. Traurige Bekanntheit erhielt er, als ein Schlittschuh seinen Hals verletze.

Transfermeldungen EHC Winterthur

Die Weisheit „Nach der Saison ist vor der Saison“ lässt sich beim Thema Transfer hervorholen. Aktuell sehen die Transfers beim EHC Winerthur für die NLB Saison 2016/2017 wie folgt aus:

Zuzüge

Abgänge

Playoffs 2015/2016

Die spannendste Zeit im Eishockey sind die Playoffs, darum geht’s in der heutigen Sonntagsgeschichte. In der NLB laufen die Playoffs schon seit dem 16. Februar 2016. Die NLA hat die Qualifikation dieses Wochenende abgeschlossen und die Playoffs starten am 03. März 2016.

Die Playoffs in der Schweiz

In der Saison 1985/1986 wurden die ersten Playoffs im Schweizer Eishockey ausgetragen. Die Besten vier Teams spielten von 1985/1986 bis 1987/1988 einen Halbfinal und einen Final. Die ersten Playoffs wurden in einer „Best-of-Three“ Serie gespielt. die beiden darauffolgenden Saison in einer „Best-of-Five“ Serie.

Seit der Saison 1988/1989 spielen die besten acht Mannschaften um den Meistertitel. Von 1988/1989 bis 1990/1991 wurden die Viertelfinals im Modus „Best-of-Three“, die Halbfinals und das Final im Modus „Best-of-Five“ ausgetragen.

Während der Zeit von 1992/1993 werden die Viertelfinals, Halbfinals und das Final im „Best-of-Five“ Modus ausgetragen. Ausnahme bildete die Saison 1993/1994 als die Viertelsfinals im „Best-of-Seven“ Modus ausgetragen wurde.

Seit der Saison 1997/1998 werden die Viertelfinals, Halbfinals und das Final in einer „Best-of-Seven“-Serie entschieden. Ausnahme bildete die Saison 2003/2004 als das Final in Modus „Best-of-Five“ ausgetragen wurde

 

NLA-Playoffs

Viertelfinals (03. März bis 17. März 2016):

ZSC Lions – SC Bern

HC Davos– Kloten Flyers

HC Genève Servette – HC Fribourg Gottéron

EV Zug – HC Lugano

Halbfinals:

19. März – 02. April 2016

Final:

05. April – 19. April 2016

 

NLB-Playoffs

Viertelfinals (16. Februar – 01. März 2016):

SCRJ LakersHockey Thurgau (Serie: 2:3)

SC LangenthalHC Red Ice (Serie: 2:3)

EHC Olten –  EHC Visp (Serie: 3:2)

HC La Chaux-de-FondsHC Ajoie (Serie: 2:3)

Halbfinals:

04. März – 18. März 2016

Final:

20. März – 03. April 2016

Der Sieger dieser Runde, der NLB Meister, soll die Chance bekommen, um den Aufstieg in die NLA zu spielen.

 

Ligaqualifikation (Absteiger NLA/Aufsteiger NLB):

05. April – 19. April 2016

Während in der NLA die zwei besten Teams den Meister unter sich ausmachen, spielt der NLB Meister gegen das schwächste Team der NLA. Hier soll sich auch entscheiden, wie die NLA und die NLB in der Saison 2016/2017 besetzt sein sollen.

Mögliche Absteiger aus der NLA:

Lausanne HC

HC Ambri Piotta

SC Langnau Tigers

EHC Biel

Ende der Qualifikation 2015/2016

Gestern Abend ging die Qualifikation 2015/2016 in der NLB für den EHC Winterthur beim HC Ajoie (6:3 Niederlage) zu Ende. Darum geht heute in der Sonntagsgeschichte. Wie heisst es so schön: Nach der Saison ist vor der Saison!

Saison 2015/2016: Ein Rückblick

Die vergangene Qulaifikationsrunde in der NLB ist zu Ende. Die besten acht Teams spielen in den Play-Off’s um dem Meistertitel. Leider gehört der EHCW nicht dazu, was aber auch eine grosse Überraschung gewesen wäre.

Was bleibt aber von dieser Saison?

Sicher die positiven Resultate wie beim EHC Visp zu Beginn der Qualifikation, als der EHCW in der Schluss-Viertelstunde das Spiel vom 0:3 zu 4:3 gekehrt hat. Oder der Heimsieg 6:4 gegen die SCRJ Lakers. Die Lakers dürfen, als NLA Absteiger, als Favorit gegen den EHCW gehandelt werden.

Neben diesen Highlights gab es aber auch einige weniger schöne Dinge. Gegipfelt hat wohl eine „Negativserie“ beim Auswärtsspiel als der EHCW gleich mit 1:10 demontiert wurde. Ebenfalls eine herbe Klatsche war ein Spiel beim HC La Chaux-de-Fonds zu beginn der Saison, als der EHCW 3:9 verlor. Ebenfalls 6 Tore Differenz gabs bei einem anderen Heimspiel gegen die Lakers, welches 6:0 für die Rapperswiler endete.

Oft hat der EHCW diese Saison verloren. Bei mir bleiben aber die „guten“ Spiele in Erinnerung. All jene die Resultatmässig knapp waren oder jene die gewonnen werden konnten. Die Mannschaft hat in solchen Spielen viel Einsatz gezeigt und gekämpft. Darum hoffe ich auch ein wenig, dass die kommende Saison die eine oder andere Verstärkung im Team bringt, damit das eine oder andere Spiel dann zugunsten des EHCW ausgeht und die GCK Lions oder Hockey Thurgau in „Schlagdistanz“ kommen.

Saison 2016/2017: Ein Ausblick

Per 1. Mai 2016 tritt Alexander Keller als neuer Geschäftsfüher beim EHC Winterthur an. Alexander Keller war während 5 Jahren bei der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) in dem Bereichen Kommunikation, Public Relations und in der Vermarktung tätig.

Für die kommende Saison soll das Aktienkapital um CHF 150’000.– aufgestockt werden, damit der EHCW sportlich besser werden kann.

Folgende Spieler haben für kommende Saison 2016/2017 (Stand: 14.02.2016) verlängert:

  • Remo Oehninger (1 Jahr)
  • Timon Zuber (1 Jahr)
  • Gian-Andrea Thöny (aktueller Post Finance Top Scorer; 1 Jahr)
  • Joshua Theodoridis (2 Jahre)
  • Philip Beeler (1 Jahr)
  • Luka Hofmann (1 Jahr)
  • Thomas Furrer (1 Jahr)
  • Anthony Staiger (1 Jahr)
  • Thomas Büsser (1 Jahr)
  • Joel Steinauer (Spielberechtigung EHCW und Kloten Flyers; 1 Jahr)
  • Thomas Studer (Spielberechtigung EHCW und Kloten Flyers; 1 Jahr)
  • Jan Lee Hartmann (Spielberechtigung EHCW und Kloten Flyers; 1 Jahr)
  • Luca Homberger (Spielberechtigung EHCW und Kloten Flyers; 1 Jahr)
  • Jordan Gähler (Spielberechtigung EHCW und Kloten Flyers; 1 Jahr)
  • Samuel Keller (Vertrag läuft noch 1 Jahr)

Folgende Spieler trainieren ab kommender Woche / Sommertraining bei den Kloten Flyers (Stand: 14.02.2016)

  • Remo Oehninger
  • Joel Steinauer
  • Thomas Studer
  • Luka Hoffmann
  • Jan Lee Hartman
  • Luca Homberger
  • Jorden Gähler

Die folgenden Spieler beenden Ihre Saison bei einem andern Club (Stand: 14.02.2016)

Mit folgenden Spielern laufen noch Verhandlungen (Stand: 14.02.2016):

  • Fabian Hurter
  • Thomas Mettler
  • Timon Vessely

Nicht mehr dabei sein werden (Stand: 14.02.2016):

  • Michel Grolimund (aus beruflichen Gründen)
  • Philipp Aerni (aus beruflichen Gründen)
  • Yannic Celio (Verletzung?)
  • Fabio Haller
  • Tim Wieser
  • Xeno Büsser (Entscheidung bei Kloten Flyers)

EHC Winterthur: Erwartungen und Ziele

Eine weitere Sonntagsgeschichte dreht sich um dem EHC Winterthur. Bekanntlich ist das Team Amateurmeister und Aufsteiger in die NLB. Heute will ich den Fragen nachgehen, mit welchen Zielen und Erwartungen der Verein in die kommende Saison gehen wird. Und was beim Partner Kloten wichtig ist.

Ziele und Erwartungen

Gemäss dem Artikel „Wir sind für das Abenteuer gerüstet“ der Winterthurer Zeitung vom 15. April 2015 will der EHCW für in der kommenden Saison die Finanzen im Griff behalten. Dabei stammt das Budget von 1.6 Millionrn Franken einerseits aus dem Aktienkapital (51% bleiben beim EHCW), adererseits vom Römerclub und einem seperaten Donatorenclub. Des weiteren stammen finanztielle Mittel als Zuschauereinnahmen, Marketinggeldern, TV- und PostFinance Beiträgen und aus Gönner und Sponsorengeldern.

Aus sportlicher Sicht will man sich weiter entwickeln, auch ohne Ausländer, welche zu teuer seien. Die Kloten Flyers sollen auch einen Block (2 Verteidiger und 3 Stürmer) zugesagt haben. Als Verein will man unabhängig bleiben, was heisst, dass der EHCW kein Farmteam der Flyers wird, aber einige Dinge abgesprochen werden. Junge Spieler sollen gefördert werden und der EHCW will ein Ausbildungsklub bleiben. Auch wenn es keinen Absteiger gibt, will man eine gute Rolle spielen und sich sportlich weiterentwickeln.

Partnerteam Kloten Flyers

Auf kommende Saison sind die Kloten Flyers das Partnerteam unseres EHC Winterthur. Die Zusammenarbeit soll „im Sinne einer Stärkung des Eishockey-Nachwuchses im Kanton Zürich“ geführt werden. Dabei steht die optimale Förderung junger Spieler im Zentrum, welche auch zu Spieleinsätzen kommen sollen. Mit der  „gezielten Ausbildung“ junger Talente sollen die Spieler an die 1. Mannschaft in Kloten und Winterthur herangeführt werden. Neben dem Sport wird ist aber auch schulische, respektive beruchfliche und persönliche Entwicklung der Spieler von zentraler Bedeutung.

„Erstkontakt mit der National League“

Der Landbote hat einen kurzen Bericht über den „Erstkontakt mit der National League“ geschrieben. Für die Statistiker unter euch gibts das offizielle Matchblatt der SIHF. Auch auf der Website unseres EHC’s steht ein kurzer Rückblick zum Test gegen die Flyers.

Heute steht das Testspiel gegen den EHC Freiburg (aus Deutschlad) auf dem Programm. Offiziell beginnt das Spiel um 18:30 Uhr im Deutweg.

 

1. Haldengut Trophy

Der EHC Winterthur bestreitet heute Freitag, 7. August 2015, sein erstes Vorbereitungsspiel im Zuge der 1. Haldengut Trophy gegen das neue Partnerteam, die Kloten Flyers. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr. Rund um das Spiel besteht ein attraktives Rahmenprogramm mit Autogrammstunde und Meisterfeier des Amateurtitels.

Wie der Landbote schreibt, trainiert die erste Mannschaft seit Montag wieder auf eigenem Eis im Deutweg. Das Sommertraining zuvor bestand aus Trockentraining und Eistraining beim Partner Kloten.