WM 2016: Final

Heute steht der „Grosse“ und der „Kleine“ Final an der Eishockey Weltmeisterschaft an. Dazu gibts die heutige Sonntagsgeschichte. Die folgenden Partien werden ausgetragen. Die Zeitangaben sind in Schweizer Zeit.

22. Mai 2016, 15:15 Uhr RusslandUSA in Moskau, „Kleiner Final“ um die Bronzemedaille

Gastgeber Russland, letztes Jahr in Prag noch Vize-Weltmeister, spielt gegen die USA, Bronzemedalliengewinner in Prag. Russland unterlag in seinem Halbfinal den Finnen, welche sehr stark aufgespielt haben. Die USA unterlag den Kanadiern in einem Spiel, welches „Derby-Charakter“ hatte, wie SRF-Experte Lars Weibel nach dem Spiel feststelte.

22. Mai 2016, 19:45 Uhr KanadaFinnland in Moskau, „Grosser Final“ um die Goldmedaille

Kanada, der aktuelle Weltmeister, spielt heute um die Titelverteidigung gegen Finnland. Die Kanadier haben die USA in einem spannenden Halbfinal knapp geschlagen. Die Finnen haben bisher eine Blütenweisse Weste und kommen ungeschlagen bis ins Final. Das Spiel verspricht sehr spannend zu werden.

 

Hier gibts die Highlights aus den Halbfinals

21. Mai 2016, 15:15 Uhr Finnland Russland in Moskau, Resultat: 3:1

21. Mai 2016, 19:15 Uhr USA Kanada in Moskau, Resultat: 3:4

 

 

Hier gibts noch die Highlights aus den Viertelfinals:

19. Mai 2015, 15:15 Uhr Tschechische RepublikUSA in Moskau, Resultat: 1:2 n.P

19. Mai 2016, 15:15 Uhr Finnland Dänemark in St. Petersburg, Resultat: 5:1

19. Mai 2016, 19:15 Uhr Russland Deutschland in Moskau, Resultat: 4:1

19. Mai 2016, 19:15 Uhr Kanada Schweden in St. Petersburg, Resultat: 6:0

 

WM 2016: Halbfinals

Heute stehen die Halbfinals an der Eishockey Weltmeisterschaft an. Die folgenden Partien werden ausgetragen. Die Zeitangaben sind in Schweizer Zeit.

21. Mai 2016, 15:15 Uhr Finnland Russland in Moskau

21. Mai 2016, 19:15 Uhr USA Kanada in Moskau

 

 

Hier gibts noch die Highlights aus den Viertelfinals:

19. Mai 2015, 15:15 Uhr Tschechische RepublikUSA in Moskau, Resultat: 1:2 n.P

19. Mai 2016, 15:15 Uhr Finnland Dänemark in St. Petersburg, Resultat: 5:1

19. Mai 2016, 19:15 Uhr Russland Deutschland in Moskau, Resultat: 4:1

19. Mai 2016, 19:15 Uhr Kanada Schweden in St. Petersburg, Resultat: 6:0

 

Eishockey in Tschechien

Heute spielt das Schweizer Team sein letzes Spiel der Vorrunde gegen die Tschechische Republik. Ein wichtiges Spiel, geht es für die Schweizer noch um die Qualifikation für die Viertelfinals. Ein Sieg nach 60 Minuten, sprich drei Punkte, reichen, um Punktgleich mit den Dänen zu sein, Aber wegen dem Direktvergleich wäre die Schweiz für die Viertelfinals qualifiziert. Alles andere würde Platz Fünf bedeuten und das Ende der diesjährigen Weltmeisterschaft.

Die tschechische Nationalmannschaft

Die tschechische Eishockey Nationalmannschaft ging aus der Nationalmannschaft der Tschechoslowakei, nach der Teilung in die Tschechische Republik und der Slowakei 1993, hervor. Schon 1996 wurde das Team Weltmeister und gewann 1998 die Olympischen Spiele in Nagano. Bemerkenswert ist auch die Serie, welche die Tschechen um die Jahrtausendwende von 1999 bis 2001 hatten. Sie gewannen drei Weltmeistertitel in Serie.

Einige Punkte aus der Statistikecke:

Aus der Zeit der Tschechoslowakei

Während der Sowjetischen Dominanz im internationalen Eishockey waren die Tschechen und Slowaken eines der besten Teams der Welt. Oft spielten sie hinter der Sowjetunion mit Schweden um den zweiten Rang. Kurz vor der Weltmeisterschaft 1950 in London erlitt die Mannschaft, einen bitteren Rückschlag weil 13 Spieler inhaftiert wurden und wegen Spionage und Hochverrat zu Haftstrafen verurteilt. Nach den WM Siegen 1947 und 1949 sowie der Silbermedaille 1948 an den Olympischen Spielen in St. Moritz wurde das Team als „Goldene Generation“ bezeichnet.

Einige Punkte aus der Statistikecke:

  • Erstes Länderspiel: Kanada – Tschechoslowakei 15:0 am 24. April 1920 in Antwerpen
  • Letztes Spiel: Tschechoslowakei – Schweiz 7:2 am 19. Dezember 1992 in Moskau
  • Höchster Sieg: Tschechoslowakei – Jugoslawien 24:0 am 3 Februar 1939 in Basel
  • Höchste Niederlage: Kanada – Tschechoslowakei 30:0 am 28. Januar 1924 in Chamonix

Olympische Ergebnisse

  • 1994 – 5. Platz
  • 1998 – Olympiasieger
  • 2002 – 5. Platz
  • 2006 – Bronzemedaille
  • 2010 – 7. Platz
  • 2014 – 6. Platz

Platzierungen bei Weltmeisterschaften

  • 1993 – 3. Platz – Bronzemedaille
  • 1994 – 7. Platz
  • 1995 – 4. Platz
  • 1996 – Weltmeister
  • 1997 – 3. Platz – Bronzemedaille
  • 1998 – 3. Platz – Bronzemedaille
  • 1999 – Weltmeister
  • 2000 – Weltmeister
  • 2001 – Weltmeister
  • 2002 – 5. Platz
  • 2003 – 4. Platz
  • 2004 – 5. Platz
  • 2005 – Weltmeister
  • 2006 – 2. Platz – Silbermedaille
  • 2007 – 7. Platz
  • 2008 – 5. Platz
  • 2009 – 6. Platz
  • 2010 – Weltmeister
  • 2011 – 3. Platz – Bronzemedaille
  • 2012 – 3. Platz – Bronzemedaille
  • 2013 – 7. Platz
  • 2014 – 4. Platz
  • 2015 – 4. Platz

Eishockey in Schweden

Pfingstsonntag. Eishockey Weltmeisterschaft in Russland. Die Schweiz und Schweden treffen aufeinander. Das gibt eine weitere Sonntagsgeschichte.

 

Die schwedische Nationalmannschaft

Die schwedische Nationalmannschaft, als teil des Svenska Ishockeyförbundet, gilt als eine der erfolgreichsten Eishockeymannschften der Welt. Den Übernahmen Tre Kronor, wegen der drei Kronen auf dem Trikot, erhielten die Schweden 1938. 2006 gelang den Skandinaviern das Double mit dem Gewinn des Olympischen Turniers in Turin sowie der Weltmeisterschaften in Lettland. Somit waren die Schweden das erste Team der Geschichte, welches sowohl Olympia als auch die Weltmeisterschaften im selben Jahr gewinnen konnten.

Schwedische Spieler und Trainer

Zwei der bekanntesten schwedischen Hockeyspieler sind sicherlich die Zwillingsbrüder Daniel und Henrik Sedin, die beide in der nordamerikanischen NHL Spiele für die Vancouver Canucks spielen. Henrik Sedin kommt dabei auf 1166 NHL Spiele und Daniel Sedin aud 1143 NHL Spiele (beide seit 2000). Daniel spielt als Linker Flügel und Henrik als Center.

Neben den Gebrüder Sedin ist auck der Torhüter Henrik Lundqvist ein erfoglreicher NHL Spieler bei den New York Rangers. Er kommt auf 685 NHL Spiele (seit 2005). Lundqvist gilt als sehr modeaffiner Spieler. Neben den Eis ist er als Model für die schwedische Marke „Bread & Boxers“ tätig.

Von 2005 bis 2010 wurde die schwedische Nationalmannschaft von Bengt Ake Gustafsson trainiert. Gustaffson war ebenfalls im Trainerstab mit Ralph Krüger bei der schweizerischen Nationalmannschft vom 1997 bis 2001. Auch im Vereinshockey ist Gustafsson kein Unbekannter im Schweizer Eishockey. Von 1999 bis 2001 und von 2013 bis 2015 war er beim SC Langnau unter Vertag. 2010/2011 war ebenfalls beim ZSC als Trainer Tätig

Einige Punkte aus der Statistikecke:

  • Erstes Länderspiel: SchwedenBelgien 8:0 am 23. April 1920 in Antwerpen
  • Höchster Sieg: SchwedenBelgien 24:1 am 16. Februar 1947 in Prag
  • Höchste Niederlage: KanadaSchweden 22:0 am 29. Januar 1924 in Chamonix

Olympische Ergebnisse

  • 1920 – 4. Platz
  • 1924 – 4. Platz
  • 1928 – 2. Platz (Silbermedaille)
  • 1932 – nicht teilgenommen
  • 1936 – 5. Platz
  • 1948 – 4. Platz
  • 1952 – 3. Platz (Bronzemedaille)
  • 1956 – 4. Platz
  • 1960 – 5. Platz
  • 1964 – 2. Platz (Silbermedaille)
  • 1968 – 4. Platz
  • 1972 – 4. Platz
  • 1976 – nicht teilgenommen
  • 1980 – 3. Platz (Bronzemedaille)
  • 1984 – 3. Platz (Bronzemedaille)
  • 1988 – 3. Platz (Bronzemedaille)
  • 1992 – 5. Platz
  • 1994 – 1. Platz (Goldmedaille)
  • 1998 – 5. Platz
  • 2002 – 5. Platz
  • 2006 – 1. Platz (Goldmedaille)
  • 201o – 5. Platz
  • 2014 – 2. Platz (Silbermedaille)

Platzierungen bei Weltmeisterschaften

  • 1930 – nicht teilgenommen
  • 1931 – 6. Platz
  • 1933 – nicht teilgenommen
  • 1934 – nicht teilgenommen
  • 1935 – 5. Platz
  • 1937 – 10. Platz (punktgleich)
  • 1938 – 5. Platz
  • 1939 – nicht teilgenommen
  • 1947 – Silbermedaille
  • 1949 – 4. Platz
  • 1950 – 5. Platz
  • 1951 – Silbermedaille
  • 1953 – Goldmedaille
  • 1954 – Bronzemedaille
  • 1955 – 5. Platz
  • 1957 – Goldmedaille
  • 1958 – Bronzemedaille
  • 1959 – 5. Platz
  • 1961 – 4. Platz
  • 1962 – Goldmedaille
  • 1963 – Silbermedaille
  • 1965 – Bronzemedaille
  • 1966 – 4. Platz
  • 1967 – Silbermedaille
  • 1969 – Silbermedaille
  • 1970 – Silbermedaille
  • 1971 – Bronzemedaille
  • 1972 – Bronzemedaille
  • 1973 – Silbermedaille
  • 1974 – Bronzemedaille
  • 1975 – Bronzemedaille
  • 1976 – Bronzemedaille
  • 1977 – Silbermedaille
  • 1978 – 4. Platz
  • 1979 – Bronzemedaille
  • 1981 – Silbermedaille
  • 1982 – 4. Platz
  • 1983 – 4. Platz
  • 1985 – 6. Platz
  • 1986 – Silbermedaille
  • 1987 – Goldmedaille
  • 1989 – 4. Platz
  • 1990 – Silbermedaille
  • 1991 – Goldmedaille
  • 1992 – Goldmedaille
  • 1993 – Silbermedaille
  • 1994 – Bronzemedaille
  • 1995 – Silbermedaille
  • 1996 – 6. Platz
  • 1997 – Silbermedaille
  • 1998 – Goldmedaille
  • 1999 – Bronzemedaille
  • 2000 – 7. Platz
  • 2001 – Bronzemedaille
  • 2002 – Bronzemedaille
  • 2003 – Silbermedaille
  • 2004 – Silbermedaille
  • 2005 – 4. Platz
  • 2006 – Goldmedaille
  • 2007 – 4. Platz
  • 2008 – 4. Platz
  • 2009 – Bronzemedaille
  • 2010 – Bronzemedaille
  • 2011 – Silbermedaille
  • 2012 – 6. Platz
  • 2013 – Goldmedaille
  • 2014 – 3. Platz
  • 2015 – 5. Platz

Eishockey in Lettland

Heute gehts es für die Schweizer Nationalmannschaft weiter an der WM in Russland. Gegner heute ist Lettland.

Die lettische Nationalmannschaft

Lettland liegt zur Zeit auf dem 11. Rang der IIHF Weltrangliste. Lettland ist seit 1992 Mitglied des IIHF. 2006 fand die Eishockey WM in der lettischen Hauptstadt Riga statt.

Für die lettische Nationalmannschaft waren bisher drei 7. Plätze (1997, 2004 und 2009) an A-WM Turnieren das beste Resultat. Aus Olympischen Turnieren resultiert ein 8. Platz als bestes Resultat aus dem Jahr 2014.

Von 1947 bis 1992 war Lettland teil der Sowjetunion und kein eigenständiges Miglied des IIHF.

Hier noch einige Resultate aus der Statistikecke:

  • Erstes Länderspiel: Lettland – Litauen 3:0 am 27. Februar 1932 in Riga
  • Höchster Sieg: Lettland – Israel 32:0 am 15. März 1993 in Bled
  • Höchste Niederlage: Kanada – Lettland 14:0 am 20. Januar 1935

Olympische Ergebnisse

  • 1936 – 15. Platz
  • 1947 – 1992 Lettland als Teil der Sowjetunion kein eigenständiges Mitglied der IIHF
  • 1994 – nicht teilgenommen
  • 1998 – nicht teilgenommen
  • 2002 – 9. Platz
  • 2006 – 12. Platz
  • 2010 – 12. Platz
  • 2014 – 8. Platz

Platzierungen bei Weltmeisterschaften

  • 1933 – 10. Platz
  • 1935 – 13. Platz
  • 1936 – 15. Platz
  • 1938 – 10. Platz
  • 1939 – 10. Platz
  • 1940 – 1946 keine WM
  • 1947 – 1992 Lettland als Teil der Sowjetunion kein eigenständiges Mitglied der IIHF
  • 1994 – 14. Platz (2. B-WM)
  • 1995 – 14. Platz (2. B-WM)
  • 1996 – 13. Platz (B-Weltmeister)
  • 1997 – 7. Platz
  • 1998 – 9. Platz
  • 1999 – 11. Platz
  • 2000 – 8. Platz
  • 2001 – 13. Platz
  • 2002 – 11. Platz
  • 2003 – 9. Platz
  • 2004 – 7. Platz
  • 2005 – 9. Platz
  • 2006 – 10. Platz
  • 2007 – 13. Platz
  • 2008 – 11. Platz
  • 2009 – 7. Platz
  • 2010 – 11. Platz
  • 2011 – 13. Platz
  • 2012 – 10. Platz
  • 2013 – 11. Platz
  • 2014 – 11. Platz
  • 2015 – 13. Platz