Der EHC Winterthur plant ohne Antisin

Der EHC Winterthur verlängert den auslaufenden Vertrag mit Headcoach Misko Antisin nicht. Die Position des Trainers für die kommende Saison ist demnach noch offen. Dazu einige Pressestimmen:

Der Landbote: „Der EHCW plant ohne Antisin„.

Top Online: „Der EHC Winterthur verlängert den Vertrag mit Trainer Antisin nicht„.

Die “Eishalle Deutweg” wird zur “Zielbau Arena”

Die heutige Sonntagsgeschichte schreibe ich zum neuen Namen der “Eishalle Deutweg”: Der “Zielbau Arena”.

Hallennaming aus Sicht des EHC Winterthur

Wie der EHC Winterthur in seiner Pressemitteilung vom Freitag, 03. Juni 2016, schreibt, heisst die “Eishalle Deutweg” ab der kommenden Saison “Zielbau Arena”. Von der Stadt Winterthur (Departement Schule und Sport) hat der EHCW grünes Licht erhalten, um einen Namenssponsor für die Eishalle zu suchen. Dabei könne der EHCW einen wesentlichen Teil des Sponsorenbetrages, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, selber behalten. Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung waren sich einig, dass für den sportlichen Erfolg des Teams in der National League B weitere finanzielle Mittel generiert werden mussten. Michel Zeiter, der neue Headcoach und Sportchef des EHCW, war durch seine persönlichen Kontakte zur Zielbau AG massgeblich an diesem Sponsoring beteiligt. Abgeschlossen wurde der Sponsorenvertrag aktuell über drei Jahre, ein Jahr länger als der Vertrag von Zeiter beim EHCW. Die Maximaldauer des Hallennamings wurde auf fünf Jahre festgelegt.

Hallennaming aus Sicht der Zielbau AG

Von Seiten der Zeilbau AG, vertreten durch Herrn Urs Möckli, heisst es, das der persönliche Kontakt und die Freundschaft zu Michel Zeiter massgebend zu dieser Kooperation geführt habe. Herr Möckli ist von der Führung und dem Präsidiums des EHCW überzeugt, da diese sehr offen und ehrlich kommunizieren. Von Michel Zeiter spricht er in den höchsten tönen und  glaubt dass Zeiter den EHCW weiterbringen und Wachstum schaffen kann. Er will mit der Zielbau AG zur Sport- und Jugendförderung in Winterthur und speziell beim EHCW beitragen. Ein weiteres Argunmet waren bisherige Sponsoren des EHCW wie das Baugeschäft Blatter AG oder die Hofmann Gartenbau AG, welche Herr Möckli beide kennt. Die Zielbau AG ist als überregionale Generalunternehmerin tätig, hauptsächlich für eigene Wohnbauten. Das Sponsoring soll vorallem Mehrwehrte für den Sport und den Nachwuchs schaffen.

Hallennaming aus Sicht der Stadt Winterthur

Die Eishalle Deutweg erhält mit dem Namen “Zielbau Arena” ein “Naming-Sponsoring”. Der EHCW habe die Stadt Winterthur um Unterstützung gefragt. Das Departement Schule und Sport der Stadt kam dem EHCW bei der Suche nach einem “Naming-Sponsoring” entgegen, legte aber folgende Richtlinien fest:

  • Der Namensgeber muss den städtischen Sponsoring Richtlinien entsprechen
  • Der Namensgeber muss bereit sein, mehrere Jahre einen namhaften Betrag zu bezahlen, in diesem Fall wurde über den Betrag Stillschweigen vereinbart.
  • Der Partner muss die Umbenennungskosten tragen.

Für den Winterthurer Stadtrat war aber klar, fass der Name eines städtischen Gebäudes nicht leichtfertig, sondern nur zu guten Bedingungen vergeben werden darf. Gleichzeitig wollte der Rat aber Drittgeldern und Sponsoring zugunsten des Winterthurer Sports nicht im Wege stehen. Weil die Stadt sehr transparent in die Verhandlungen zwischen dem EHC Winterthur und der Zielbau AG eingebunden wurde, gab man schliesslich grünes Licht.

Hallennaming aus Sicht der Zuschauer und Fans

Was haltet Ihr vom neuen Namen der Eishalle? Ist er nach eurem Geschmack? Braucht es ihn? Stimmt ab oder sagt eure Meinung in einem Kommentar.

Fraueneishockey in der Schweiz

Die heutige Sonntagsgeschichte schreibe ich zum Thema „Fraueneishockey“ in der Schweiz. Bewusst in Kontakt mit Fraueneishockey bin ich 2011 gekommen, als die Weltmeisterschaft im Deutweg in Winterthur gespielt wurde. Damals nahm mich ein Kollege mit ans Spiel der Schweizerinn gegen die Kasachinnen. Das Spiel ging 6:1 zugunsten der Schweizerinnen aus. Der nächste Kontakt war dann erst, als der EHC Winterthur in der 1. Liga spielte und Florence Schelling beim EHC Bülach bei den Männern im Tor stand und, wie ich finde, machte sie das sehr gut. Zur selben Zeit holten die Schweizerinnen Olympia-Bronze in Sotschi. Nachstehend habe ich einige Beiträge zusammengestellt, welche Fraueneishockey zum Thema haben.

Nationale Auswahlteams

Für die kommende Weltmeisterschaft in Kamloops (Kanada) wurden für die Frauen A-Nationalmannschaft insgesamt 23 Spielerinnen aufgeboten (drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und 13 Stürmerinnen). Am Turnier in Kanada kann sich das Team direkt für Olympia 2018 in südkoreranischen Pyeongchang qualifizieren.

Am Mountain Cup vom 12. – 14. Februar 2016 in der IWC Arena in Schaffhausen spielten die Schweizerinnen (A-Auswahl) gegen Norwegen (6:2),  Tschechien (3:2 n.V) sowie gegen Frankreich (4:0). Mit diesen drei Siegen haben die Schweizerinnen das Heimturnier kurz vor der Weltmeisterschaft gewonnen. Im Sportpanorama gabs einen Beitrag zu Trainerin Daniela Diaz.

An den Youth Olympic Games (YOG) in Lillehammer (Norwegen) gewannen die Schweizerinnen (U-18 Auswahl) die Bronzemedaillie. An der U-18 Weltmeisterschaft im kanadischen St. Catharines reichten zwei Siege aus drei Spielen leider nicht um weiter zu kommen.

Schweizer Meisterschaft

Im vierten Spiel der „Best-of-Five“ Serie gewann das Frauenteam der ZSC Lions (SWHL A) gegen die HC Lugano Frauen (SWHL A) mit 5:1 den Schweizer Meistertitel. Von 2011 bis 2013 ging der Meistertitel schon nach Zürich. Danach, 2014 und 2015, gewannen die Tessinerinnen den Titel. Wie bei den Männern hat Zürich ebenfalls ein Farmteam bei den GCK Lions (SWHL B) und mit den EHC Wallisellen Lions (SWHL C) ein Partnerteam. So sind die Zürcherinnen in allen drei Ligen vertreten.

Auf Planète Hockey gibt es Bilder zum vierten Spiel in Lugano. Fotografien an diesem Spiel war Mauricette Schnider.

Cup

Wie zu Beginn der heutigen Sonntagsgeschichte gesehen, haben die ZSC Lions Frauen auch den Schweizer Cup gewonnen. Somit geht das Double nach Zürich.

Auf Sportal HD gibt es einen spannenden, zugegeben etwas längeren, Beitrag zur Auslosung des Cup-Halbfinals der Frauen. Dazu sind die Gäste Reica Staiger (A-Natispielerin der ZSC Lions), Laure Aeschimann (Präsidentin Fraueneishockey) und Michael Fischer (Consultant A-Frauennati) im Studio bei Stefan Eggli und diskutieren über die Geschichte und Entwicklung des Frauenhockeys in der Schweiz.