Sonntagsgeschichte: Eine geschlossene Liga

Ein Thema, dass immer wieder diskutiert wird, ist eine geschlossene Liga. Das heisst, es gibt keinen Absteiger aus der „National League“ mehr, aber auch keinen Aufsteiger aus der „Swiss League“.

„Zu wenig Argumente für eine geschlossene Eishockey-Liga“ titelt die NZZ.

Auf der Seite, für eine geschlossene Liga argumentiert EHC Kloten Präsident Hans-Ulrich Lehmann, dass die Löhne sinken würden (durch das Engagement des eigenen Nachwuchses) und die finanzielle Gesundung der Liga erreicht würde. Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, hingegen findet: „Der Auf- und Abstieg ist ein elementarer der europäischen Mannschaftskultur. […].“ Und Gaudenz Domenig vom HC Davos fügt hinzu: „[…]. Es würde der Liga einen Teil des Reizes nehmen.“

Auch stellt sich im Artikel die Frage, was man mit Aufstiegswilligen „Swiss Leagues“ Teams, wie die SCRJ Lakers oder der EHC Olten, machen würde? Den Aufstieg am „Grünen Tisch“ und dann eine „National League“ mit 14 Teams?

Meine Einschätzung

Hier einige Punkte von mir zu dieser Diskussion:

  • Ich finde, eine Auf-/Abstiegsrunde gehört zum Schweizer Eishockey dazu, darum finde ich eine geschlossene Liga nicht die optimale Lösung.
  • Vom finanziellen Standpunkt her gesehen, denke ich, dass ein Salary Cap (Salärobergrenze) einmal unter den Klubs sachlich ausdiskutiert werden sollte. Eine gewisse „Kostenkontrolle“ im Schweizer-Eishockey wäre sicher Sinnvoll. Ich frage mich hier, ist es realistisch, die Löhne und Lohnzusätze (wie Torprämien, Meisterprämien, Prämien für wenig Gegentore oder Shotouts, etc.) immer mehr in die Höhe zu schrauben, um die besten Spieler zu bekommen?
  • Eine grössere Liga macht diese nicht spannender. Ich denke, das Leistungsgefälle wäre noch grösser, als es heute schon ist. Zudem finde ich eine Liga mit 12 Teams attraktiv, da es so weniger Play-Off Plätze gibt und die Konkurrenz so höher ist. Über die „richtige“ oder „falsche“ Anzahl Qualifikationsspiele hingegen lässt sich streiten.
  • Den Standpunkt der Liga fände ich auch noch spannend zu dieser Diskussion.

Eure Meinung

Nun seid Ihr gefragt, liebe Leserinnen und Leser und Hockeyfans. Was haltet ihr von einer geschlossenen Liga? Schreibt einen Kommentar oder stimmt im Formular unten ab. Und viel Spass beim diskutieren unter Freunden und Bekannten.

Swiss Regio League

Heute eine Sonntagsgeschichte zur „Swiss Regio League“, der neuen Leistungsklasse zwischen der NLB und der „Regio League“ .Am 16. September 2017 startet die „Swiss Regio League“ in die erste Saison. Die „nationale Regio League“ besteht aus total 12 Teams (je 4 aus der Ost-, der Zentral- und der Westschweiz).

Teilnehmer Swiss Regio League 2017/2018:

Die folgenden 12 Teams haben die sportlichen Anforderungen für die „Swiss Regio League“ erfüllt und sind für die erste Saison spielberechtigt:

Ostschweiz (4)

Zentralschweiz (4)

Westschweiz (4)

Modus

Angedacht für diese „Swiss Regio League“ sind Spiele unter der Woche in der eigenen Region (so wie in der „Regio League“) und dann am Wochenende auf nationaler Ebene (so wie in der NLB). Über die Anzahl Spiele in diesem Modus konnte ich noch nichts herausfinden.

Eine weitere Möglichkeit wären 3 Runden à 11 Spielen, was total 33 Qualifikationsrunden ergeben würde. Anschliessend finden dann die Playoffs statt.

 

Respect – On and off the ice – Teil 2

Die heutige Sonntagsgeschichte ist der zweite Teil zur Kampagne „Respect – On and off the ice“ – der Kampagne der Pat Schafhauser-Stiftung und Swiss Ice Hockey für faires und sauberes Eishockey.

Respect your Fitness

Körperliche Fitness ist eine wichtige Voraussetzung, um sich auf dem Eisfeld behaupten zu können. Ebenso wichtig ist die Fitness für die Verletzungsprophylaxe.

Respect Training

Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung von korrekt ausgeführten und entgegengenommenen Checks. Die Development Abteilung von Swiss Ice Hockey hat diverse, altersstufengerechte Übungen zusammengestellt. Dank ausführlichen Beschreibungen und dazugehörigen Videos wird es dir ein leichtes sein, die Übungen in euer Training zu integrieren.

Online with Respect

Der Umgang mit sozialen Netzwerken ist für junge Leute heute ein «must». Verantwortung, Wissen um Chancen und Gefahren und sinnvolle Nutzung gehören zu einem gekonnten Umgang mit Social Media.

Eat with Respect

«cool and clean» hat zusammen mit Anti-Doping Schweiz und Ernährungsexperten vom BASPO Unterlagen zum Thema „Ernährung eines Eishockeyspielers“ entwickelt. Trainingsfortschritte und Matchleistung können durch eine clevere Ernährung wesentlich unterstützt werden.

Drink with Respect

Alkohol benebelt die Sinne und führt zu risikoreichem Verhalten. Zudem vermindert er die sportliche Leistung und macht Trainingseffekte zunichte.

Respect your Future – Tobacco kills

«cool and clean» bietet dir einen innovativen Weg um die Folgen von Tabakkonsum während einem Eistraining zu thematisieren. In nur gerade 15 Minuten kannst du diverse Schlittschuhtechnik-Drills mit prägnanten Aussagen zu verschiedenen Tabakformen kombinieren. Deine Spieler profitieren also doppelt.

Respect your Body – No Snus

Snus ist keinesfalls die gesündere Alternative zum Rauchen, die gesundheitlichen Risiken sind ähnlich gross wie die von Rauchtabak. Damit nicht genug: Tabakkonsum macht süchtig, in jeder Form! Zudem wird die körperliche Leistungsfähigkeit abgebaut.

Verteilschlüssel der TV-Gelder für die Saison 2017/18

Am Mittwoch, 18. Januar 2017, fand in Nottwil eine ausserordentliche Versammlung der National League-Clubs (NLV) statt. Im Zentrum der Versammlung stand der Verteilschlüssel der TV-Gelder und der zentralen Sponsoringeinnahmen. Ab kommender Saison bis und mit 2022 fliessen dank der neuen TV-Verträge mit UPC und SRG durchschnittlich CHF 35.4 Millionen pro Jahr an medialen Rechteeinnahmen ins Schweizer Eishockey.

Solidarische Ausschüttung an National League-Clubs
Nettoausschüttung der Beträge aus den medialen Rechten und der zentralen Vermarktung an die NL-Clubs erfolgt solidarisch (d.h. unabhängig von der sportlichen Leistung). Jeder NL A-Club erhält für kommende Saison CHF 1.655 Millionen (bisher CHF 688’000) ausbezahlt – jeder NL B-Club CHF 230’000 (bisher CHF 107’000).

Ein Bekenntnis zur nachhaltigen Förderung des Schweizer Eishockeys
Swiss Ice Hockey und die Clubs sind überzeugt, dass mit diesem Verteilschlüssel eine gute und sinnvolle Lösung für alle Stakeholder gefunden wurde. Die Basis für den Vertragsabschluss mit UPC und SRG hat SIHF zusammen mit der Münchner Agentur Profile-Partners gelegt. Diese Kooperation hat sich im komplexen und sich stetig verändernden Marktumfeld bewährt und wird deshalb weitergeführt. Die Provision für die ausgehandelten TV-Verträge wurde auf marktübliche 12,5 Prozent festgelegt. Dies entspricht für die kommende Saison CHF 3.8 Millionen.