HC Ajoie

Heute schreibe ich die Sonntagsgeschichte zum HC Ajoie, dem Vertreter aus dem jüngsten schweizer Kanton, dem Jura.

HC Ajoie

Der HC Ajoie wurde 1973 ins Leben gerufen. Die Heimspiele werden in der Patinoire de Voybouef in Porrentruy ausgetragen. Nach den Titeln 1988 und 1992 stieg der Club in die NLA auf, konnte aber den Verbleib im Oberhaus nicht sichern. Der Aufstieg aus dem Amateurbereich schaffte das Teams jeweils 1982, 1985, 1996 und 2000. Im Jahr 2000 erfolgte der Aufstieg als Amateurmeister der vorangegangenen Saison. Seither spielen die Jurassier in der NLB. Ajoie soll partnerschaftlich mit dem EV Zug in der NLA und dem HC Franches-Montagnes in der 1. Liga verbunden sein.

Porrentruy

Porrentruy bietet einige Sehenswürdigkeiten, von denen ich einige ausgesucht habe und nachfolgend beschreibe:

Das Château ist imposante Anlage aus dem 13. Jahrhundert bestand ursprünglich aus mehr Gebäuden als heute. Um 1588 liess Fürstbischof Jakob Christoph Blarer von Wartensee das Schloss vom Architekten Nicolas Frick zu einem grossen Teil wieder aufbauen. 1697 fiel es einem Brand zum Opfer. Der Innenhof wird im Süden vom langgestreckten Pavillon der Prinzessin Christine von Saxen abgeschlossen. Dieser verdankt seinen Namen den Besuchen der Tante von Ludwig dem XVI. und Äbtissin von Remiremont von 1773 bis 1775.

Das Musée de l’Hôtel-Dieu 1761 wurde von Pierre-François Paris, Architekt am Hof des Fürstbischofs des Bistums Basel, erbaut und beheimatet heute eine Sammlung an historischen Uhren.

Auf der  Fontaine de la Samaritaine, einFigurenbrunnen, stehen sich Jesus und die Samariterin gegenüber, sie stützen sich locker auf einen Sims des Schafts.

Die Eglise des Jésuites, die Jesuitenkirche Mariä Himmelfahrt, diente dem Bischofshof als Kirche, heute der Kantonsschule als Aula.

JURASSICA-Jardinbotanique, der botanische Garten, wurde 1792 angelegt, als einer der Ersten in der Schweiz.

Das Hôtel de Gléresse ist ein besonderes, dreistöckiges Stadtpalais mit Hof und Garten, erbaut um 1750 von Giovanni Gaspare Bagnato für Conrad de Gléresse, den Gatten von Madeleine Rinck von Baldenstein, der Schwester des herrschenden Fürstbischofs.

Die Fontaine du Banneret ou du Bannelier, der Schweizerbrunnen, ist wie der Samariterin-Brunnen ein Werk von Laurent Perroud und wurde 1558 als erster Figurenbrunnen der Stadt errichtet.

Der Cour aux moines, der Hof der Mönche, befindet sich zwischen der Rue du Creugenat und der Rue Trouillat und besteht aus mehreren interessanten Gebäuden aus der spätgotischen Zeit.

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